Testberichte
Test - MINOX Wildkamera DTC 500
Handlicher Spion - Kompakt, leistungsstark und zuverlässig soll die neue Wildkamera des Optikunternehmens MINOX sein. Im Pirsch-Revier musste sie ihre Qualitäten unter Beweis stellen.
MINOX ZA5 4-20x50: So fern und doch so nah
Wer den Namen MINOX hört, denkt an Ferngläser und Kameras. Zielfernrohre gehörten bislang nicht zum Programm. Jetzt steigen die Wetzlarer mit einer ganzen Serie dort ein. Wir haben das Flaggschiff 4-20x50 getestet - ein echter Vergrößerungshammer!
Im Test: MINOX Wildkamera DTC 500
Handlicher Spion - Kompakt, leistungsstark und zuverlässig soll die neue Wildkamera des Optikunternehmens MINOX sein. Klein ist sie, ob sie auch den Rest des Werbeversprechens erfüllt, testete unsere Jagd in einem sächsischen Niederwildrevier.
Der MINOX ZA3 3-9x50 wurde mit dem Ruger 10/22 Speed-X und Ruger SR-22 getestet
Zwei verwandelte Ruger 10/22 — mit denselben Genen ausgestattet, aber komplett gegensätzlich im Aussehen, fand VISIER die beiden Kleinkaliber-Selbstlader im aktuellen Angebot des Großhändlers und Ruger-Importeurs AKAH...
...Mittels dieser Montage wurde für die Schießtests beider Waffen ein seit Januar 2011 erhältliches Zielfernohr der Marke Minox, das Modell ZA3 3-9x50 mit Plex-Absehen (Duplex), herangezogen. Eine 3-9-facheVergrößerung ist für die Verwendungsmöglichkeiten eines KKGewehrs völlig ausreichend, der Objektivdurchmesser von 50 mm sorgt zudem für etwas mehr Licht. Dieses wird gut aufs Auge verteilt (trotz nur 1” Tubusdurchmesser), größere Randunschärfen sind nicht zu bemerken. Das Bild ist hell und klar, was wohl auch an den verbauten Schott-Linsen und der speziellen 21-Lagen-Vergütung MinoxM liegt. Farben werden natürlich wiedergegeben, kleine Details sind auch auf Entfernungen von über 100 Metern noch sehr gut zu erkennen, selbst bei schlechtem Licht. Einzig am äußersten Rand des Bildes war ein feiner gelber Farbsaum zu sehen, den man aber nur wahrnimmt, wenn man bewusst danach schaut. In Bezug auf die Optik: top.
Der Höhenverstellbereich beträgt insgesamt 406 Klicks, mehr als ausreichend für alle Anwendungen bis etwa 600 Meter. Pro Klick verstellt die Mechanik um 1/4Winkelminute (MOA), auf 50 m sind dies etwa 3,5 mm und auf 100 Meter 7 mm. Die Wiederholgenauigkeit wurde auch getestet: vom Ausgangspunkt je 30 Klicks nach links, oben, rechts, unten, der fünfte Schuss saß direkt neben dem ersten, alle zusammen bildeten ein Quadrat. Das passt, genauso wie der “Gummihammertest“ zum Ermitteln von Abweichungen bei Stößen, der ebenfalls bestanden wurde. Auf die 50 Meter Testdistanz deckt der dünne Faden des Dufühplex-Absehens bei 9-facher Vergrößerung nur etwa vier Millimeter ab (100 m/8 mm). Genau richtig, um ein 13-mm-Schusspflaster als Hilfszielpunkt schön vierteln zu können. Alle Einstellungen waren leicht und ohne Kraftaufwand zu bewältigen, die Bedienelemente sind griffig gummiert und lassen sich auch mit feuchten Händen problemlos betätigen. Höhen- und Seitenverstellknopf kann man nach dem Lösen einer Inbusschraube “nullen“, um etwa den Ausgangspunkt zu definieren und problemlos wiederzufinden.
Alles in allem handelt es sich bei der Minox ZA3-Serie um robuste Gläser mit guten optischen Qualitäten und guter mechanischer Qualität, dem Preis entsprechend. Den Vergleich mit anderen, teilweise weitaus teureren Gläsern aus dem Fundus des Autors brauchen sie nicht zu fürchten, von daher: ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ...
Funktions-Flaggschiff MINOX BN 7x50 DCM gestestet
Auf der boot Düsseldorf 2011 hat MINOX die Fachwelt mit einer neuen Nautik-Linie überrascht. Doch die Markteinführung ließ noch auf sich warten. Nun ist mit dem BN 7x50 DCM auch das leistungsfähigste Produkt der neuen Marineferngläser im Handel.
Das MINOX BN 7x50 DCM ist ohne Zweifel ein neuer Meilenstein bei den Marineferngläsern. Zu einem sehr konkurrenzfähigen Preis bekommt man eine sehr gute Optik mit einer erheblichen Palette an nützlichen Zusatzfunktionen, die dem Skipper das Navigieren, aber auch das Einschätzen der Wetterentwicklung erleichtern.









