Anwenderberichte

14.05.14

MINOX DTC 600 Anwenderbericht

Die Wildkamera von der Firma MINOX bietet einem so gut wie alles was man sich wünschen kann. Die Auflösung der Fotos ist mit 8 Megapixeln recht hoch und auch die 30 Sekunden Videolänge sind gut. Geliefert wurde sie mit einer 4 GB SD Speicherkarte und einem Satz Akkus und einem Ladegerät. Die Infrarot Beleuchtung der DTC 600 ist mit einem Schwarzfilter versehen und ist somit nicht wahrzunehmen. Das ist besonders bei scheuem Wild von Vorteil.

Die Wildkamera kam zum Einsatz an einem Wasserloch und an einem Dachsbau. Die Einstellungen sind im deutschen Menü schnell und einfach vor zu nehmen und so ist die Kamera in wenigen Minuten einsatzbereit. Über das Display in der Kamera kann man neben den Einstellungen auch die Bilder und Videos betrachten welche sich auf der Speicherkarte befinden. Auch ist es möglich sich ein Livebild anzeigen zu lassen, was die Ausrichtung des Bildausschnittes vereinfacht. Die Kamera hat verschiedene Empfindlichkeitsstufen. Von niedrig, normal bis hoch kann man die Empfindlichkeit des Bewegungssensors einstellen.

Ich bin kein Fan von der Verwendung von Akkus in Wildkameras. Erst recht nicht wenn die Kamera eine Weile draußen hängt ohne dass man sie kontrollieren kann. Trotzdem verwendete ich die mitgelieferten Akkus. Aufgeladen steckte ich sie in die Kamera, doch schon nach 6 Tagen waren diese leer. Da ich nicht alle paar Tage zu der Wildkamera wollte, kamen ab jetzt nur Batterien zum Einsatz. Mit diesen hielt die Kamera ganze vier Wochen durch. Die Qualität der Bilder, welche die Kamera am Tag machte erstaunte mich. Sie waren kontrastreich und sehr scharf. Nachts dagegen nahm die Qualität auch bei dieser Kamera deutlich ab. Ähnlich verhielt es sich bei den Videos. Die Kamera hielt verlässlich die eingestellten 30 Sekunden und zeichnete Tag und Nacht auf. Außerdem fiel mir auf das bei der Empfindlichkeitseinstellung „normal“ jede Maus, Meise und Mücke mit aufgezeichnet wurde. Neben diesen Kleintieren und Gräsern im Wind hatte ich nur 30% Wild auf den Fotos. Die Einstellung „niedrig“ bei der Empfindlichkeit ist also sinnvoll.

Für mich die optimale Wildkamera für den anspruchsvollen Wildkamerabesitzer, der sie z.B. in einer Wildruhezone einsetzen möchte.

Eike M.